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Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Neu-Ulm

Pit Ehrenberg will die Kupferburg grüner machen

Heinz-Peter Ehrenberg                                     Foto: Klaus Rederer

Ihren Landrats- und 70 Kreistagskandidaten haben die Mitglieder des Neu-Ulmer Kreisverbandes der Grünen in Senden nominiert. Heinz-Peter Ehrenberg fasste zusammen: "Ich bin berechenbar, ich bin ehrlich und ich stehe zu meiner Meinung, das möchte ich als Landrat auch gerne tun."

von Angela Häusler, NUZ, 07.12.2013  Das Votum für den 55-jährigen Maschinenbauingenieur als Landratskandidaten fiel einstimmig aus. Ehrenberg ist seit 30 Jahren Mitglied der Grünen und seit einem Vierteljahrhundert kommunalpolitisch aktiv, derzeit sowohl im Kreistag als auch im Sendener Stadtrat. "Ein traumhaftes Ergebnis", kommentierte er die Abstimmung und berichtete von seinen Zielen für die nächsten Jahre, zu denen die Umsetzung des Klimaschutzprogramms gehört.

gut besuchte Versammlung                                    Foto: Klaus Rederer

Auch die aktuelle Diskussion um die Aufnahme von Asylbewerbern sprach Ehrenberg an. "Dazu muss ein Landrat deutliche Worte finden", erklärte er. Die am Dienstag im Sendener Stadtrat gestellte Anfrage aus den Reihen der SPD zur Unterbringung von Asylbewerbern auf dem GPS-Areal und die "vieldeutige Antwort" des Bürgermeisters hätten ganz gezielt stattgefunden, so seine Vermutung, um "eine Angstkampagne zu führen".
So forderte er unter anderem deutliche Anreize fürs Einsparen von Wärmeenergie. "Weiterhin völlig überdimensioniert" sei die Müllverbrennungsanlage in Weißenhorn, sagte Ehrenberg, dort werde viel Energie vernichtet. Er warte gespannt auf das Gutachten, das nun zeigen soll, ob sich der Betrieb wirklich lohnt. Ein grüner Landrat "würde deutlich mehr auf Umweltschutz und die Einhaltung von Grenzwerten achten", kündigte er an. Allein die Grünen, betonte er außerdem, hätten sich der Finanzierung von Planungskosten zur Hochschulerweiterung von Anfang an verweigert, die ureigene Aufgabe des Landes sei, "nur wir Grünen hatten dazu genug Rückgrat".

Ekin Deligöz und Philip Merkle sammeln Stimmzettel ein         Foto: Klaus Rederer

"Entsetzt über die latente, unterschwellige Ausländerfeindlichkeit", diesmal in Bezug auf die Diskussion in Elchingen, zeigte sich Kreisvorstandssprecherin Mechthild Destruelle, die auf der nun verabschiedeten Kreistagsliste auf dem elften Platz kandidiert. Angeführt wird die Liste von der Weißenhornerin Ingrid Laupheimer, bereits seit 18 Jahren im Kreistag, gefolgt von Heinz-Peter Ehrenberg und Gabriele Rzehak-Wartha, ebenfalls erfahrene Kreisrätin. Mit dem Fraktionsvorsitzenden im Sendener Stadtrat, Helmut Meisel, findet sich ein weiterer Sendener unter den ersten zwölf Kandidaten. Doch auch ein ganz junger Neuzugang beeindruckte die Versammlung: Philip Merkle, 18 Jahre alt, Schüler und Mitglied der Grünen Jugend, der sich unter anderem der Umweltpolitik und dem öffentlichen Nahverkehr verschrieben hat und mit seiner Kandidatur junge Leute an die Wahlurnen bringen möchte.

Mit seinen 70 Kandidaten samt fünf Ersatzleuten habe der Verband diesmal mehr Menschen auf der Liste, als der Kreisverband Mitglieder habe, freute sich Vorstandssprecher Holger Greif.    mehr ...

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